Aufgaben der Ortsstelle Hohe Wand
Beschaffenheit des Einsatzgebietes
Die Hohe Wand ist ein Hochplateau mit einer Höhe von bis zu 1132m. An ihrer Süd und Südostflanke besitzt sie
bis zu 250m hohe Felsbildungen. Durch diese ziehen viele Wanderwege und versicherte Klettersteige welche sich hoher Beliebtheit
erfreuen. Die Felsen der Hohen Wand werden von ca. 850 Kletterrouten durchzogen, und so vergnügen sich dementsprechend viele Kletterer
an diesen Felsen.
Häufige Einsatzaufgaben
Durch die Geländebeschaffenheit ist ersichtlich, dass sich Bergungen von verletzten Wanderern und
Kletterern sich oft als schwierig erweisen. Verletzte auf den Wanderwegen müssen mit Seilhilfe und
mit einer Trage über die Steilstufen abtransportiert werden. Die Bergrettung sorgt für die Erstversorgung
des Verletzten und dessen Transport auf befahrbare Strassen, wo sie von der Rettung übernommen werden.
Verletzte Kletterer werden vom Plateau aus mittels abseilen geborgen. Bei sehr ernsten Verletzungen wird die Bergrettung von Hubschraubern des Wr. Neustädter Krankenhauses unterstüzt welche eine rasche Bergung und raschen Abtransport ermöglichen.
Sonstige Aufgaben
Die Strasse auf die Hohe Wand sowie beinahe alle Wanderwege verlaufen durch die felsdurchsetzten Wände der Hohe Wand.
Besonders absturzgefährliche Felsen werden von der Bergrettung entfernt, damit das Begehen oder Befahren der Wege
ungefährlich bleibt. Dies geschieht vor allem im Frühjahr, wenn sich durch die Erosion die meisten Felsen lösen.
Ausdehnung des Einsatzgebietes
Umfasst das Gebiet der Hohen Wand. Südöstliche Grenze stellt der Einschnitt des Leitergrabens dar. Östlich einschliesslich der Fischauer Vorberge. Nördlich einschliesslich der Pangratz Eben bis Enzesfeld. Im Westen begrenzt das Dürnbachtal das Einsatzgebiet.